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BMW F 850 GS bei durchwachsenem Juli-Wetter

Das Gefühl, ein wenig tiefer als auf einer BMW 800 GS zu sitzen (tatsächlich sind es zwei Zentimeter) wird Vielen positiv entgegenkommen, da das Motorrad hierdurch mehr Sicherheit beim Handling verspricht. Die ersten Meter bestätigen, die 850 GS ist nicht nur optisch ein völlig neu gestaltetes Motorrad. Der Gewichtszunahme steht eine Leistungszunahme von 10 PS, 9 Nm, entgegen. Der Motor ist kraftvoller und dynamischer als beim Vorgänger. Subjektiv benötigt die 850 GS ein wenig mehr Drehzahl, wirkt insgesamt hierdurch sportlich.

Motorradfahren hat viel mit Emotionen zu tun. Die BMW 800 GS war ein Jahrzehnt bei vielen Reiseendurristen die Wahl bei der Suche nach dem großen Abenteuer. Die BMW 850 GS versprüht mit dem grandiosen Handling und der guten Leistungsentfaltung in jedem Fall das Gefühl der großen Reise.

Im Werkstattkalender steht die Durchsicht meiner BMW 800 GS. Also schiebe ich meine liebgewonnene Begleiterin aus der Garage und fahre zum Motorradzentrum. Auch wenn es nicht der schönste Tag für eine Testfahrt ist, bekomme ich einen modernen Schlüssel gereicht und „Fahr doch mal die 850!“ zugerufen.

Einige Momente später stehe ich vor dem Nachfolgemodell der seit vielen Jahren gebauten BMW F 800 GS. Es ist ein modern muskulös designtes Motorrad. Auffällig: die Kette ist auf die andere Seite gewandert, der Tank ist wieder da, wo man ihn bei einem Motorrad vermutet, vor einem. Der Lenker ist übersäht mit Schaltern und dem bekannten Menü-Rad der BMW 1250 GS. Ein formschönes Display ziert das Cockpit. Ein wenig Raumschiff Enterprise im 21. Jahrhundert.

Durch Keyless-Go genügt ein Knopfdruck und die Begeisterung steigt weiter. Das Mäusekino? erweckt zum Leben und lädt zum Staunen ein. Umfangreiche Informationen lassen sich abrufen und je nach Ausstattung ordentlich an der Fahrdynamik einstellen. Heute Morgen bleibt erst nur die Auswahl „Rain“. Der bereits im Leerlauf stattlich klingende Sound wächst mit zunehmender Drehzahl.

TOP FIVE Motorradhändler 2019

Die Redaktion von „bike und business“ hatte den Preis zum 15. Mal ausgeschrieben – mit Unterstützung des Online-Marktplatzes Mobile.de, des Finanzdienstleisters Santander Consumer Bank, des Garantieversicherers Car Garantie Bike und des Schmierstoffspezialisten Motul. Eine hochkarätig besetzte Jury ermittelte aus 42 teilnehmenden Betrieben die Top-Ten-Händler aus den Bereichen Motorrad, Scooter, Quad/ATV und Trikes sowie Freie Werkstätten.

„bike und business“ ist eine Fachzeitschrift für die motorisierte Zweiradbranche im gesamten deutschsprachigen Raum.

Im Rennen um die Krone im Zweiradhandel konnten wir den 4. Platz ergattern. Nach einer erfolgreichen schriftlichen Bewerbung und Besuch der Fachjury wurde der Branchenoscar im Rahmen der Fachmesse "bike und business" auf der Händlergala am Abend des 20. November verliehen.

KLIM - Badlands

... ein Anzug für die gaaaanz lange Reise

Auf der Suche nach einem universellen Anzug für längere Reisen empfahl mir ein schwedischer Freund einmal die KLIM Badlands anzusehen. Laut seiner Aussage soll es der Anzug für ganz lange Abenteuer sein. Als Mitteleuropäer mit begrenztem Jahresurlaub und Familie ist die Route in die Mongolei schon fest geplant. Wann sie wirklich stattfindet, steht aber noch in den Sternen. Aber nichts destotrotz möchte ich für diesen Tag gewappnet sein und was für ein langes Abenteuer ausgezeichnet sein soll, wird für kurze Touren an Wochenenden in der Region und oder überschaubare Reisen in den Lake District in England oder in die Alpen erst recht ideal sein.

Als ich die Jacke das erste Mal in die Hand nehme, bin ich von der Verarbeitungsqualität und vom Preis überrascht. Die Verarbeitungsqualität ist hervorragend und der Preis der Jacke verschlägt mir den Atem. Aber ähnlich wie bei einem Businessanzug entscheidet nicht immer der Preis, sondern die Qualität, die Passform und der Einsatzzweck. Die Ausstattungsmerkmale und verwendeten Materialien übertreffen bei weitem die Mittelklasseanzüge. Ein Vergleich mit den Eigenmarken der bekannten Ausstatter sollte erst gar nicht erfolgen.

Der KLIM Badlands-Anzug bestehend aus Hose und Jacke sitzt bei mir wie vom Schneider angefertigt. Die vielen Sicherheitsfeatures und das abriebfeste Material geben ein gutes Gefühl, weil sie im Notfall den nötigen Schutz bieten. In den schier endlosen Ausstattungsbeschreibungen der Hose und der Jacke finde ich selbstverständlich GoreTex. Die Badlands gibt es in verschiedenen Farben und ich stehe im Motorradzentrum, habe den Preis vergessen und suche mir meine Farbe aus …

ride safely

Michael

Triumph Tiger 800 XRT

April - dem Sommer entgegen

Ein Samstag im April, die ersten warmen Sonnenstrahlen und meine BMW 800 GS bekommt im Motorradzentrum Ems-Vechte neue Reifen.

Auch wenn in meiner Garage noch keine Triumph steht, lässt mich diese Marke nicht los. Unter den Vorführmodellen steht eine Triumph Tiger XRT. Nachdem ich mir die Schlüssel erbettelt habe, fahre ich auch schon vom Gelände und lasse meine 800 für ein paar Stunden zurück.

Schnell fühlt man sich auf der XRT wohl. Der 800 cm³ Motor ist durchzugsstark und seidenweich. Auf meinem Weg Richtung Süden gleite ich schaltfaul durch Ellbergen, Salzbergen und Ohne. Im Grunde ist es egal, ob ich mit diesem Dreizylinder im fünften Gang in eine Dreißigerzone hineinrolle. Ohne zu schalten beschleunigt dieses Motorrad aus dem Drehzahlkeller ohne Murren und Zetern.

Doch neben der Technik ist mir immer die Optik wichtig. Springt der Funke über? Die XRT ist ein optisch schönes, kompaktes Motorrad. Ein Gedicht sind die Hauptscheinwerfer. Mit einem Schmunzeln fallen mir die Reflektoren an der Vorderradgabel auf. Diese verbuche ich unter „Charaktereigenschaft“.

Somit ist die Triumph Tiger XRT ein hervorragendes (Wieder-) Einsteigermotorrad und für Motorradfahrer, die das entspannte Dahingleiten suchen.

ride safely

Michael

Triumph Scrambler 1200 XE

März - 6°C - Ausritt mit der neuen Scrambler

Es ist März, nur 6°, als ich mir vor meiner Garage den Helm aufsetze und mich auf den Weg zum Motorradzentrum Ems-Vechte mache. Kurze Zeit später stehe ich vor der neuen Scambler 1200 XE. Sie wirkt muskulös, bereit für ein Abenteuer. Meine wochenlange Vorfreude wird durch ein aufgeräumtes und extrem hochwertig verarbeitetes Motorrad verstärkt. Kein Teil wirkt deplatziert. Aus allen Blickwinkeln wirkt die Scrambler stimmig. Neben der Optik überzeugt auch die Haptik der verwandten Materialien. Von den Ingenieuren in Hinckley bekam sie das bekannte 1200 cm³ Triebwerk aus dem Werksregal. Mit 90 PS und 110 Nm, 21 Zoll Vorderrad und obligatorischen Speichenfelgen soll sie abseits der üblichen Wege jagen.

Nachdem mir Sebastian eine kurze Einweisung gegeben hat, rolle ich auch schon vom Gelände. Da die Scrambler werksseitig mit Metzeler Tourance Reifen ausgestattet wurde, wenn es für mich auch gern ein gröberes Profil sein könnte, suche ich mir die ersten Feldwege. Die ersten Meter auf Seitenstraßen begeistern mich durch die Gasannahme, das Handling und dem Sound. Auch der digitale Tacho ist eine Augenweide. Einige Minuten später stehe ich vor dem ersten losen Untergrund und wähle den Enduro-Fahrmodus. Auch auf losem Untergrund ist meine Begeisterung ungebrochen. Im Stehen ist für mich die Breite des Motors ungewohnt, da die Stiefel bauartbedingt nicht sehr nah am Motorrad, anliegen. Es ist zu jeder Zeit ausreichend Drehmoment vorhanden. Das Heck möchte mich mit den Metzeler Tourance das ein oder andere mal überholen.

Ich bin begeistert von diesem Motorrad und auf dem Rückweg zum Motorradzentrum schwirrt mir der Gedanke durch den Kopf mir dieses Schmuckstück zu kaufen. Doch bin ich mir nicht sicher was meine bessere Hälfte hierzu sagen würde.

Überrascht bin ich von Sebastians Enttäuschung das die Scrambler nicht vollkommen verdreckt ist. Und ich hatte bereits ein schlechtes Gewissen und hielt mich zurück …

ride safely

Michael

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